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Unbreakable - Unzerbrechlich

Offizielle Webseite
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24.12.2000, © Enno Park
Unbreakable
heißt der neue Film von Regisseur Night Shyamalans, der vor einem Jahr mit seinem Debut "The Sixth Sense" gleich einen der 10 erfolgreichsten Filme aller Zeiten lieferte. Sein neuer Streifen steht komplett in der Tradition des ersten Filmes: Kleine Irrationalitäten spielen fast beiläufig in den Alltag hinein und gipfeln nach einem gemächlichen Handlungsfluss in ein sehr überraschendes Ende.
Trotzdem ist Unbreakable längst nicht so faszinierend wie der Vorgänger. Shymalans spart völlig mit Effekten oder gruseligen Versatzstücken und reduziert die Geschichte komplett auf Dialoge und Szenerien -- die perfekt wie gewohnt in Szene gesetzt sind. Da die kleinen Schocks aber fehlen, erzeugt die langsamen Erzählweise aber schlicht Langeweile. Und die Faszination der Beziehung zwischen Therapeut und geistersehendem Kind ist auch nur noch Ansatzweise im neuen Plot vorhanden. Und das, wo uns der Trailer einen eher reißerischen Thriller versprochen hat.
Wieder ist Bruce Willis mit von der Party, steht diesmal allerdings eher im Zentrum des Geschehens. Als einziger von 131 Fahrgästen überlebt er ein schweres Zugunglück und erregt so die Aufmerksamkeit eines Galeristen, der an Glasknochenkrankheit leidet, der so zerbrechlich ist wie Bruce Willis unzerbrechlich.
Schlecht ist "Unbreakable" jedoch nur im Vergleich zu "The Sixth Sense". Wer die Nase voll hat vom ewig verfluchten Haus uns okkultem Möchtegern-Horror, sollte sich Unbreakable durchaus ansehen, denn Suspense und stille, sich langsam steigernde Spannung sind reichlich vorhanden und Shyamalans wäre nicht Shyamalans, hätte er nicht wieder ein paar wirklich schöne Dreher in die Handlung eingebaut. Echtes Erzählkino.
Wo läuft der rezensierte Film?
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